DV Schützenverband Region Hinterthurgau 2015 MSV Nollen - Hosenruck in Wuppenau

Hinterthurgauer freuen sich aufs Kantonale

Der Schützenverband Region Hinterthurgau will 2018 das Thurgauer Kantonalschützenfest durchführen. Auch wenn das Okay der kantonalen Delegiertenversammlung noch aussteht die Planungen sind schon erstaunlich weit gediehen.
CHRISTOF LAMPART


Wie der designierte OK-Präsident des Kantonschützenfestes, Bruno Lüscher, Aadorf, am Freitagabend in der Turnhalle Wuppenau im Rahmen der Delegiertenversammlung des Schützenverband Region Hinterthurgau vor 61 Stimmberechtigten und einige Gästen erklärte, stehen sowohl die Statuten für den noch am 10. April zu gründenden Trägerverein als auch das Pflichtenheft für das OK bereits fest. In den Statuten so viel verriet Lüscher wird festgehalten sein, dass jeder Hinterthurgauer Schützenverein 1500 Franken als Darlehen einbringen soll. Damit liege man niedriger als auch schon, so Lüscher, der betonte, dass man den Finanzbedarf seriös geplant habe.

Es ist ein echter Hoselupf

Bevor der Trägerverein jedoch gegründet werden kann, müssen die Kantonaldelegierten am 14. März in Balterswil noch Ja zur Hinterthurgauer Kandidatur sagen. Doch das scheint reine Formsache zu sein, denn der südlichste Thurgauer Teilverband ist der einzige Bewerber. Ich bin, was unsere Kandidatur betrifft, sehr zuversichtlich, denn die Bewerber stehen auch beim TKSV nicht Schlange , so Lüscher. Dennoch warnte der OK-Präsident in spe davor, die Sache zu leicht zu nehmen. Mit dem Zuschlag zum Fest beginne erst richtig der K(r)ampf in Sachen Organisation, Sponsorensuche, Wettkampfvorbereitungen, Festwirtschaft etc. Wir Hinterthurgauer müssen voll und ganz hinter diesem Fest stehen und vollen Einsatz bringen. Nur, wenn wir das schaffen, können wir die drei Wochenenden im 2018 erfolgreich gestalten. Wir müssen uns aber auch bewusst sein, dass so ein Kantonal ein echte Hoselupf ist und es mit e bitzli Chlöpfe nicht getan ist. Dass an diesen Worten viel Wahres ist, sieht man allein schon daran, dass der Schützenverband Region Hinterthurgau nur gerade 400 Lizenzierte zählt.

Finanzchef wird noch gesucht

Bruno Lüscher verriet, dass er das Kantonale am liebsten unters Motto Hinterthurgau treffsicher stellen würde. Treffsicher wurde bis anhin bei der Besitzung der OK-Posten vorgegangen. Nebst Lüscher fungieren der Präsident des Schützenverband Region Hinterthurgau, David Jenni (Vizepräsident/Platzorganisation), Roland Rau (Schiessen), Charly Wirth (Stabsdienste), Willy Nägeli (Sponsoring/Marketing) und Ruedi Bartel (Festwirtschaft) als dessen Mitglieder. Gesucht werden noch Verantwortliche für die Ressorts Finanzen und Logistik sowie jemand, der das Gesamt-Sekretariat des Kantonalschützenfestes leitet. Wer Interesse an einem dieser Jobs habe, könne sich bei ihm oder dem TKSV-Vorstand melden, so Lüscher; man werde dann die Kandidaturen prüfen. Apropos Finanzen : Man wolle im 2016 gerne den Hauptsponsorenvertrag mit der Raiffeisenbank Thurgau verlängern. Grundsätzlich sei er, so Lüscher, guten Mutes, dass dies auch gelingen werde.

Dank aktiver Jugend im Minus

Der Präsident des Schützenverband Region Hinterthurgau, David Jenni, Affeltrangen, zog fürs 2014 eine positive Bilanz. Das Verbandsschiessen und das gleichzeitig durchgeführte Jungschützenwettschiessen sowie der Verbandsfinal in Wängi-Tuttwil seien problemlos und ohne Unfall über die Bühne gegangen.

Auf dem Weg zu einem erfolgreichen Kantonalschützenfest gelte es nun Schritt um Schritt zu machen. Als nächstes wolle man an der TKSV-Delegiertenversammlung in gut zwei Wochen eine saubere Präsentation liefern . Dann gelte es die Strukturen rund ums Kantonalschützenfest zu schaffen. Wir sind auf Euch angewiesen , richtete er an die Schützenfamilie den Appell, sich aktiv einzubringen.

Die Rechnung 2014 schloss mit einem Minus von 1029 Franken ab. Dieses sei vor allem deshalb zustande gekommen, weil 1040 Franken für die Teilnehmer am Eidgenössischen Jungschützenfest 2014 ausgegeben worden seien. Dies sei jedoch sehr gut investiertes Geld, da es unserem Nachwuchs zugutekommt , lobte Jenni. Der Verband verfügt somit noch über ein Vermögen von rund 24 900 Franken. (art.)